Schloss-Filseck-Stiftung der Kreissparkasse Göppingen

Spaziergänger schlendern auf historischen Wegen durch den Schloss- und Staudengarten oder sie machen einen Abstecher auf den schwebenden Pfad durch einen außergewöhnlichen Wald. Kinder genießen den abwechslungsreichen Spielplatz fernab jeder Straße während sich die Eltern im Biergarten stärken. Kunstfreunde besuchen die Galerie im Ostflügel und manchmal fährt sogar eine Hochzeitskutsche in den zauberhaften historischen Schlosshof.

Schwebender Pfad

Biergarten

Galerie im Ostflügel

Wanderer erkunden den neu geschaffenen Landschaftspark mit seinen dreizehn Stationen auf verschiedenen Spazier- und Wanderwegen. Sie machen Rast auf der Baumstammskulptur, im Kugelnest oder der Seniorenschaukel genießen die atemberaubende Aussicht auf die Schwäbische Alb, informieren sich über die Entstehung von Kalktuff, plätschern am Bach oder entdecken eine verborgene Quelle. Zum Abschluss lädt die Schloss-Schänke und im Sommer ein bezaubernder Biergarten dazu ein, das Erlebte zu verarbeiten.

Kugelnest

Am Bachlauf

Schloss-Schänke

Viele kulturelle Veranstaltungen: Konzerte, Ausstellungen, Vorträge, Kleinkunst... Schloss Filseck entwickelt sich mehr und mehr zu einem kulturellen Mittelpunkt im Landkreis Göppingen.

Kein Zweifel: Schloss Filseck hat sich zu einem Naherholungsgebiet mit vielen abwechslungsreichen Angeboten entwickelt. Der historische Ort ist zu einem lebendigen Treffpunkt für alle geworden. Schloss Filseck ist Raum für Kultur Natur, Genuss und Erholung.



Rückblick

Eine schönere und kraftvollere Bestätigung ihrer Arbeit könnte sich die Schloss-Filseck-Stiftung kaum wünschen. Am 1. Januar 2008 übernahm sie als Hausherrin das Gebäude samt Gelände. „Es ist eine zentrale Aufgabe der Sparkasse, den Landkreis strukturell zu stärken“, betonte Dr. Hariolf Teufel damals. Die Stiftung war eine konsequente Fortführung dieses Gedankens. Ihr Anliegen: Ausflügler, Kulturinteressierte, Bildungshungrige und Feinschmecker sollten hier ein neues attraktives Ziel finden. Kein inszeniertes Disneyland, sondern ein Stück Heimat, das zur Landschaft und zu den Menschen passt.

Das erste Konzept zur Gestaltung der Schlossanlagen und des Landschaftsparks wurde im Herbst 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Vorschläge hat das Institut für angewandte Forschung der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen ausgearbeitet. Der Förderkreis Schloss Filseck sowie der Verein Musik auf Schloss Filseck, beide schon jahrelang vor Ort aktiv, waren wichtige Wegbegleiter. Schon damals war klar: Die Idee der Stiftung kann nur Früchte tragen, wenn sie zu einer gemeinsamen Sache aller wird. Es galt deshalb alle Beteiligten ins Boot zu holen: das im Haus untergebrachte Kreisarchiv und die Kreisarchäologie, die Gastronomie, Vereine, Institutionen, Städte und Gemeinden, Behörden, aber auch Landwirte und Anwohner. In Workshops trugen die Beteiligten ihre Ideen zusammen. Viele Anregungen wurden aufgegriffen – so der Wunsch nach behindertengerechten Wegen und einer einheitlichen Beschilderung.

Die erste Maßnahme war 2014 das Pflastern des Innenhofs. Wo bis dahin Schotter und Staub unter den Schuhen knirschten, ebnen heute Granit- und Sandsteinplatten den Weg.

Mit dem Bau des Wirtschaftshofs hinter dem Westflügel wurden die Lieferwagen und andere Fahrzeuge aus dem Schosshof verbannt. Zu den elementaren Maßnahmen zählte in diesen Monaten auch der Bau des großen Parkplatzes. In den Schlossanlagen nahmen die Gärtner die Arbeit auf.

In großen Schritten ging es 2016 voran. In kürzester Zeit entstanden die Einrichtungen, die heute Besucher begeistern: Die Schloss-Schänke, der Biergarten, die Galerie im Ostflügel, das Informations-Zentrum und der Veranstaltungsraum unterm Dach. Viel Lob bekommt die Stiftung für den Stauden- und Wildkräutergarten, den behindertengerechten Spielplatz aber auch für den aufgelegten Schlossführer „Rund ums Schloss“. In diesem kleinen Kompendium kann man Zahlen, Ereignisse, Anekdoten und Geschichten zum Schloss und seiner wechselvollen Geschichte nachlesen. Und auch das „Archiv G. C. Kirchberger“, das den künstlerischen Nachlass des bekannten Malers pflegt, erhielt angemessene Räume.

Informations-Zentrum

Galerie im Ostflügel

Staufersaal

Archiv Kirchberger

Schlossführer

Das sich die Investitionen gelohnt haben und die Arbeit aller Beteiligten Früchte trägt, beweist die Tatsache, dass immer mehr Gäste den Weg zum Schloss einschlagen.

Für Thomas Wolf, Geschäftsführer der Schloss-Filseck-Stiftung, ist Filseck ist zu einem Mikrokosmos der Möglichkeiten geworden: „Historische Orte hatten schon immer eine besondere Anziehungskraft. Auf Filseck geht der Blick in die Weite und zugleich in die Vergangenheit. Man kann hier aus der Gegenwart heraustreten und neue Perspektiven einnehmen.“
Für die Stiftung wandelt sich derzeit die Zielsetzung. Vom Gestalten geht es nun weiter zum Erhalten des Geschaffenen. Dafür benötigt die Stiftung Partner: Vereine, Ehrenamtliche, Menschen mit Ideen und Tatkraft. Auch finanziell darf man die Schloss-Filseck-Stiftung gerne unterstützen. Thomas Wolf bringt es auf eine knappe Formel: „Filseck ist für die Gemeinschaft da und es ist eine gemeinschaftliche Aufgabe, Filseck zu stärken“. Unterstützer sind herzlich willkommen.